Investmentfonds

(th) Eine Geldanlage in Investmentfonds ist für jeden möglich. Der Vorteil: Anleger brauchen sich nicht um die Details der Kapitalanlage kümmern, da diese von Fachleuten gemanagt wird.

Die Vielfalt der Investmentfonds ist zudem enorm groß, die Mindestanlagesumme mit 25 Euro pro Fondsanteil gering. Investmentfonds stellen somit eine sichere Alternative zum Tagesgeldkonto dar. Investmentfonds werden dabei von Investmentgesellschaften aufgelegt, für jeden Investmentfonds wird eine eigene Anlagestrategie festgelegt. Aus dieser Anlagestrategie ergibt sich letztendlich, in welche Werte die Gelder der Anleger investiert werden. Am häufigsten finden sich neben Aktien- und Geldmarktfonds auch Investments in Renten und offene Immobilien. Durch die große Auswahl wird entsprechend das Risiko auf viele verschiedene Werte verteilt.

Das Vermögen eines Investmentfonds ist in Anteilsscheine aufgeteilt. Der Wert eines solchen Anteils errechnet sich aus dem Wert des Vermögens dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Investmentanteile. Diese Berechnung wird entsprechend täglich durchgeführt, das Ergebnis hieraus ist der sog. Rücknahmepreis. Der Rücknahmepreis ist der Preis, zu dessen Wert der Investmentfonds bei der Kapitalgesellschaft zurückgegeben werden kann. Bei den meisten Verkäufen wird dabei ein Ausgabeaufschlag in Höhe von bis zu 5 Prozent fällig – errechnet auf den jeweiligen Rücknahmepreis. Die wichtigsten Investmentfonds sind folgende:

 

1. Aktienfonds

Hierunter versteht man eine Anlage in Investmentfonds, die überwiegend in Aktien anlegt. Dieses Investment eignet sich insbesondere für Sparer, die an einer Wertsteigerung teilnehmen möchten. Damit tragen sie neben der Chance auf Wertsteigerung auch das Risiko, einen Teil des Geldes zu verlieren.

 

2. Rentenfonds

Darunter ist eine Anlage in Investmentfonds zu verstehen, die überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere anlegt. Ein Investment für Anleger, die an dem Anlageziel stetiger Erträge partizipieren wollen.

3. Mischfonds

Eine Anlagemöglichkeit in Investmentfonds, die sowohl in Aktien, Rentenpapieren, Geldmarkttitel als auch in Immobilien-Sondervermögen anlegt. Auch dieses Investment eignet sich für Anleger, die neben dem Anlageziel Sicherheit an guten Erträgen teilhaben wollen.

4. Offene Immobilienfonds, offene Immobilien-Aktienfonds

Diesbezüglich werden Investmentfonds bezeichnet, die ihre Gelder überwiegend in Büro- und Geschäftsgrundstücke anlegen. Die Gesellschaften fokussieren sich hierbei überwiegend auf europäische sowie auf nordamerikanische Märkte.

5. Geldmarktfonds

Ein Investment in Geldmarktfonds legt seine Mittel zu 100 % in sog. Geldmarktinstrumenten an. Dabei dürfen die für den Fonds erworbenen Bankguthaben und Geldmarktinstrumente maximal eine (Rest-)Laufzeit bzw. Zinsbindungsfrist von 12 Monaten haben.

Das investierte Kapital in Investmentfonds stellt grundsätzlich Sondervermögen dar (gehört somit nicht der Fondsgesellschaft), so dass das eingesetzte Geld auch im Falle einer Insolvenz sicher ist. Das Risiko einer Anlage in Investments besteht grundsätzlich im Kursrisiko, welches die Schwankungen der Weltmärkte mit sich bringen (und nicht, wie oft angenommen, im Kursrisiko). An der Börse werden für Investmentanlagen jeweils zwei Kurse bereitgehalten: zum einen der Ausgabe-, zum anderen der Rücknahmepreis. Anleger haben entsprechend eine Vertriebs- und Bearbeitungsgebühr zu bezahlen (Ausgabeaufschlag bzw. Agio). Andererseits haben Anleger auch die Möglichkeit, ihre Investment-Auswahl selbst zu treffen. Werden dann die entsprechenden Investmentfonds direkt über den Fondsvermittler erworben, spart sich der Anleger den Ausgabeaufschlag.

Fondsvermittler bieten zudem Wertpapierdepots bei verschiedenen Depotbanken an, über die Interessenten eine Auswahl von über 9.500 Investmentfonds mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag erwerben können. Interessenten haben die Möglichkeit, sich über http://www.investmentfonds-fonds.de eingehend zu informieren. Geht es um eine Bewertung von Investmentfonds, sind die Varianten und die Anlageschwerpunkte entsprechend zahlreich und verschieden. Dennoch gibt es die Möglichkeit, Investmentfonds zu vergleichen. Dies geschieht über sog. Indices, die die Investmentfonds nach Regionen, Anlageschwerpunkten und/oder Branchen vergleichbar machen. Auf diese Weise kann sich der Anleger einen schnellen Durchblick verschaffen und auch einen entsprechend für ihn geeigneten Investmentfonds herausfinden. Als Urgesteine gelten die amerikanischen Fondsgesellschaften Franklin Templeton und Fidelity.

Author:
banken.de
Links:
http://www.investmentfonds-fonds.de

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