Online Banking

(dk) Die Vorteile im Online-Banking liegen in der problemlosen Erledigung der Bankgeschäfte – und das rund um die Uhr. Gleichzeitig ermöglicht dieses Verfahren eine Kontostands- bzw. eine Umsatz-Abfrage aller Giro- und Sparkonten. Der Weg zur Bank kann gespart werden, denn Überweisungen erledigt man bequem von zu Hause.

Komfortabel lassen sich Überweisungen an alle Zahlungsempfänger in Deutschland sowie in ausgewählten europäischen Staaten erledigen. Gleiches gilt für Terminüberweisungen oder Bankleitzahl-Abfragen. Auch das Einrichten oder Ändern von Daueraufträgen stellt kein Problem dar. Sie lassen sich auf dem heimischen PC anzeigen, verändern oder können gelöscht werde

Jederzeit Finanzgeschäfte möglich

Selbst der Abschluss von Sparverträgen sowie die Beantragung einer Kreditkarte sind problemlos möglich. Wer Wertpapiere besitzt, kann das Wertpapierdepot online abfragen oder eine Wertpapierorder online erteilen. Damit können nicht nur Wertpapiere online gekauft bzw. verkauft werden, es lassen sich zu den Wertpapieren im Depot auch die aktuellen Kurse und Informationen zur Depotentwicklung anzeigen. Problemlos kann auch die PIN (Persönliche Identifikationsnummer) geändert sowie ein neues TAN-Verzeichnis angefordert, frei geschalten oder für den Notfall auch gesperrt werden.

Bei allen Verfahren entstehen in der Regel keine zusätzlichen Kosten, es wird auch keine zusätzliche Software für die entsprechenden Bankgeschäfte benötigt. Voraussetzung ist lediglich ein PC mit Internet-Zugang mit einem aktuellen Browser. Dieser muss zwingend die 128-Bit-Verschlüsselung unterstützen. Ansonsten ist keine weitere Banking-Software erforderlich. Online-Banking selbst ist kostenfrei, es müssen lediglich die Entgelte des Internet-Providers sowie die Telekommunikationskosten entrichtet werden. Die Transaktionsentgelte werden in Abhängigkeit mit dem entsprechenden Girokontenmodell berechnet. Gesonderte Preise fallen ausschließlich für Wertpapierorders an.

Freischaltung notwendig

Um am Online-Banking teilzunehmen, muss ein entsprechendes Legitimationsverfahren durch die Bank durchgeführt werden. Dies geschieht mit Hilfe des PIN-TAN-Verfahrens. Mit Hilfe dieses doppelten Schutzes benötigt der Kunde keine zusätzliche Hard- oder Software, sondern kann von jedem Computer der Welt seine Bankgeschäfte erledigen. Selbst vom Arbeitsplatz, wenn dies durch den Arbeitgeber erlaubt wurde. In diesem Zusammenhang sollte sich jeder Kunde allerdings bereits im Vorfeld vergewissern, dass auch stets die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden. Daher ist vor einem Online-Banking in Internetcafes abzuraten.

Mit der Freischaltungsbestätigung durch das Kreditinstitut erhält jeder Kunde eine fünfstellige Geheimzahl zur Legitimierung (sog. Online-Banking-PIN). Mit der Kombination aus Girokontonummer und PIN identifiziert sich der Kunde dann entsprechend auf der Internetsite der Bank. Gleichzeitig erhält der Kunde die TAN als sechsstellige Transaktionsnummer (sog. Online-Unterschrift). Diese benötigt der Kunde bspw. für einen Überweisungsabschluss. Bei der ersten Einwahl muss die PIN zweimal eingegeben und bestätigt werden. Bei einer dreimaligen Falscheingabe wird aus Sicherheitsgründen der Online-Zugang gesperrt. Zusammen mit PIN und TAN kann die Sperrung dann wieder aufgehoben werden.

Das neue iTAN-Verfahren

Gerade in jüngster Zeit häufen sich Berichte über Sicherheitsrisiken beim Online-Banking. Dies geschieht entweder über sog. Pishing-Attacken oder über Trojaner-Angriffe. Dabei erhält der Kunde von Internet-Kriminellen eine E-Mail mit der Aufforderung, angeblich mit seinem Kreditinstitut Kontakt aufzunehmen. Folgt der Adressat dem angegebenen Link, landet er auf einer gefälschten Web-Site, aus der die Betrüger die vertraulichen Zugangsdaten auslesen können. Mit der Weiterentwicklung des PIN-TAN-Verfahrens zur so genannten „indizierten TAN“ (kurz iTAN genannt) wurde durch die Kreditinstitute eine weitere Sicherheitsmaßnahme eingebaut. Dabei erfolgt die Freigabe zu einem Auftrag ausschließlich mit einer bestimmten für die Transaktion von der Bank angeforderten TAN.

Aus Sicherheitsgründen sollte die Banksite immer über die Tastatur und nicht über einen Link aus einer Mail aufgerufen werden. Zusätzlichen Schutz bietet ein Kartenleser mit integrierter Tastatur (bspw. von Cherry, Modell Smart Board G 83-6700 ab 47 Euro), allerdings sollte die Bank diese Schutzmethode auch unterstützen. Nach Abschluss einer Transaktion sollte der Cache gelöscht werden, um entsprechende Internetspuren zu verwischen. Dies geschieht über den Internet Explorer (Extras, Internetoptionen, Allgemein, Temporäre Internetdateien, Dateien löschen).

Online-Banking im Vergleich

Online-Banking zahlt sich auch finanziell aus, da Direktbanken aufgrund der fehlenden Personalkosten bessere Konditionen bieten. Beispiele:

  • Kobil HomeB@nk: Note 1,6 (Für weniger als 50 Euro ist man auf der sicheren (Phishing-) Seite - vorausgesetzt, die eigene Bank unterstützt beim Online-Banking HBCI mit Chipkarte)
  • Deutsche-Bank.de AktivKonto: Note 1,7
  • Postbank.de Giro Plus: Note 1,8
  • ING-DiBa.de Girokonto: Note 2,0
  • Comdirekt.de Girokonto: Note 2,2
  • Netbank.de giroLoyal: Note 2,3
  • Citibank.de CitiBest: Note 3,1

Bewertung durch das Magazin „CHIP Test & Kauf“

Author:
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